Instagram Detox

Wie euch sicher aufgefallen ist, befasse ich mich in letzter Zeit viel mit meinen Gedanken, Sorgen und mit meiner Lebenseinstellung. Da ich äußerst viel gutes Feedback von euch zu diesen Themen erhalten habe und ich merke, dass auch viele unter euch mit den selben „Problemen“ hin und wieder zu kämpfen haben, widme ich diesem Thema ab sofort eine eigene Sparte auf meinem Blog.

Abgesehen davon, dass ein gesundes Mindset sehr wichtig für unsere Lebensqualität ist, möchte ich diesen typischen „Instagram-Fake-Schleiher“ aus meinen Social Media Plattformen fern halten. Denn das echte Leben besteht nicht 24/7 aus perfekten Açai Bowls, Beach Bodies und Strandurlauben in Top-Destinationen, sowie es viele Accounts rund um die Uhr vermitteln wollen.

Bewusstsein schaffen

Damit meine ich aber nicht nur meine eigenen Beiträge, sondern auch die Beiträge anderer Influencer, denen ich selbst folge.

Erst vor Kurzem habe ich mit Livia darüber gesprochen, dass mir Instagram in Zeiten, in denen es mir gerade nicht so gut geht, noch mehr schadet. Denn wenn man schon schlecht gelaunt ist und vor Sorgen oder Stress fast nicht zum Schlafen kommt – geschweige denn zum trainieren, hilft es wenig, durch seinen Instagram Feed zu scrollen und zu sehen, wie andere Leute ein scheinbar perfektes Leben führen und am Strand liegend, die Welt um sich herum vergessen oder täglich zwei Stunden im Fitnessstudio verbringen.

Im Unterbewusstsein ist mir immer völlig klar, dass Instagram eine große Scheinwelt ist und viele Influencer nur die guten Seiten ihres Lebens mit der Community teilen, dennoch falle ich oft auf die Täuschung hinein.

Die richtige Balance

Natürlich sind Beiträge zu diesen Themen sehr beliebt und erreichen die große Masse. Es spricht auch nichts gegen schöne Urlaubsbilder und trainierte Körper. Auch ich werde mich weiterhin um schöne Bilder bemühen, die dem Instagram-Style entsprechen, aber trotzdem lege ich Wert darauf, immer eine gewisse Balance zur Realität zu halten.

Klar mache ich auch ein paar Mal im Jahr tolle Urlaube oder habe Phasen, in denen ich die Zeit habe vier- bis fünfmal die Woche im Fitnessstudio zu schwitzen, aber so sieht es nicht das ganze Jahr über aus, denn manchmal kommt eben das echte Leben dazwischen. Uni-Stress, Arbeit und unverhersehbare Ereignisse.

Ausmisten

Das Gute an der Sache ist aber, dass wir großteils noch immer selbst bestimmen können, was wir sehen. Keiner zwingt uns irgendeiner Person zu folgen. Also habe ich mir die Frage gestellt, welche Accounts mir persönlich überhaupt nicht gut tun. Über welche Accounts ich mich so oft ärgere, weil sie meiner Ansicht nach falsche Werte vermitteln und habe also mit dem Ausmisten begonnen und diese Accounts entfernt.

Wenn ich jetzt durch meine Feed scrolle, sehe ich fast nur noch Beiträge, die mich inspirieren und mir sozusagen gut tun.

Die Größe macht es NICHT aus

Vor allem habe ich mich von vielen großen Influencern verabschiedet, wovon die Meisten meiner Meinung nach, ihre Reichweite überhaupt nicht sinnvoll nutzen.

Was meine ich damit? Ihr müsst euch einmal vorstellen, welch eine Macht ein Influencer mit ein paar tausend Follower hat. Wie viele Leute auf deren Empfehlungen und Meinungen vertrauen.

Da denke ich mir oft, hätte ich eine größere Reichweite, würde ich diese dafür nutzen soziale Projekte zu machen, Menschen über wichtige Themen aufzuklären. Nicht, dass mein Account dann nur mehr ein einziges Sozialprojekt oder Lehrprogramm wäre, aber wie schon gesagt, geht es um diese gesunde Balance.

Also denkt darüber nach, welche Influencer euch wirklich inspirieren.

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