How to: Semesterplanung

Neues Semester, neues Glück

Die Ferien neigen sich dem Ende zu und es ist spätestens jetzt an der Zeit sich einen Überblick über die Kurse und Prüfungen zu verschaffen, die man im kommenden Semester machen will. Dafür empfehle ich alles in Monatsübersichten aufzuschreiben damit du einen guten Überblick über die Termine hast.

Oft sieht man erst wenn alles im Kalender eingetragen ist, wie knapp manche Prüfungen aneinander liegen und wie Nah die nächste Prüfung schon ist. Durch die Visualisierung kann man die Zeit viel besser einschätzen.

Welche Lernunterlagen

Im nächsten Schritt überlegst du dir, wie viel Stoff für die jeweiligen Prüfungen anfällt. An meiner Uni gibt es ein tolles Forum und eine Facebook-Seite, in dem sich alle Studenten über Prüfungen austauschen. Fast immer finde ich dort wirklich gut ausgearbeitete Zusammenfassungen oder Tipps für die Prüfungsvorbereitung, die mir mein Leben immens erleichtert haben.

Wenn du nun weißt, was auf dich zukommt und wie viel Stoff zu bewältigen ist, kannst du dir überlegen wie lange du für die jeweilige Prüfungsvorbereitung brauchst.

Sei realistisch!

Wenn dir derzeit schwer fällt, mehr als drei Stunden am Tag produktiv zu lernen, musst du das unbedingt bedenken. Überlege dir auch, ob du vielleicht motivierter zum Lernen bist, wenn du dich zwar insgesamt über einen längeren Zeitraum auf eine Prüfung vorbereitet, dafür aber täglich nur zwei bis drei Stunden lernen musst.

Sich eine kürzere Vorbereitungszeit einzuplanen, in der man schlussendlich aber mindestens acht Stunden am Tag PRODUKTIV lernen muss, lässt nicht mehr viel Spielraum. Ein einziger schlechter bzw. unproduktiver Tag hat ganz fatale Auswirkungen auf den Zeitplan.

Lernplan

Ich mache mir immer ganz gern einen Zeitraster und rechne mir aus, wie viele Seiten pro Wochen durchgemacht werden müssen um rechtzeitig fertig zu werden. Anschließen schreibe ich mir im Zeitraster für jede Woche das Ziel auf.

Jeden Tag arbeite ich dann auf das Wochenziel hin und dokumentiere, wie viele Seiten ich an diesem Tag geschafft habe (z.B. 75/200). Dadurch wirken die Stoffmengen nicht so extrem und man hat nicht die ganze Zeit im Kopf, dass man noch 1300 Seiten lernen muss.

Konzentriere dich auf dich selbst

„Wie lange hast du gelernt?“ Hör auf, alle deine Studienkollegen zu fragen, wie lange sie für die Prüfung gelernt haben. Es bringt nix! Zuerst bemerkst du nämlich, dass die meisten deiner Kollegen viel früher zu Lernen begonnen haben als du und schon kommt Panik auf. Du denkst dir, dass es unmöglich ist, es noch in der verbleibenden Zeit zu schaffen. Schlaflose Nächte und Panik-Anrufe bei Freunden sind die Folge.

Dann aber stoßt du auf ein paar Kandidaten, die dir raten dich wieder zu entspannen und ein bisschen zu „chillen“. Sie haben ,die Prüfung schlussendlich auch bestanden, obwohl sie nur zwei Wochen dafür gelernt haben.

Wie lange DU aber tatsächlich brauchst, um dich gut auf den Termin vorzubereiten, kannst du nicht an anderen messen. Es gibt so viele Faktoren, die die Lernzeit beeinflussen. Du weißt ja auch nicht, ob dein Studienkollege 4 Wochen lang täglich acht Stunden produktiv gelernt hat oder nur am Schreibttisch gesessen ist und 40% der Zeit am Handy gespielt hat und 20% davon in die Luft gestarrt hat.

Deswegen ist es wichtig, sich gut und REALISTISCH selbst einzuschätzen.

Früh genug beginnen

Ja, ich weiß. Daran hat’s in der Schule auch schon immer gehapert. „Nächstes Mal fang ich wirklich früher an zu lernen!“, ich kenne niemanden, der diesen Satz nicht schon mindestens zehn mal gesagt hat. Irgendwann sollte man aber wirklich bei einem Punkt angekommen sein, an dem man sich tatsächlich hinsetzt und rechtzeitig beginnt zu lernen.

Belohnung am Ende des Semesters

Belohnt euch am Ende des Semesters für das harte Lernen. Bucht einen kleinen oder auch etwas größeren Trip in den Ferien (man kann mit jedem Budget einen tollen Trip planen! Muss nicht immer gleich ein Roadtrip an der Westküste sein). So habt ihr etwas auf das ihr euch das Semester über freuen könnt und euch ein bisschen motiviert.

Ich wünsche euch allen ein tollen Start in Semester!

P.S.: Ich bin kein Streber – ich studiere Jus/jura, deswegen die lange Vorbereitungszeit und der viele Stoff 😀

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