Neujahrsvorsätze? Nein, danke!

Warum ich nichts von Neujahrsvorsätzen halte

Kaum hat ein neues Jahr begonnen, hört man von allen Seiten nur eines: Neujahrsvorsätze. Jeder quillt vor Enthusiasmus und Motivation fast über. Es werden unzählige Ziele gesetzt und Pläne geschmiedet, aber schon nach nur wenigen Tagen im neuen Jahr schleichen sich die Neujahrsvorsätze wieder langsam davon.

Jährlich grüßt das Murmeltier

Nicht selten sind es Ziele, die man sich schon ein Jahr zuvor vorgenommen hat, aber die Umsetzung im Laufe des Jahres dann doch nicht so gut geklappt hat. Im Jänner werden mehr als doppelt so viele Fitness-Abos abgeschlossen wie im restlichen Jahresdurchschnitt. Im Jänner platzen die Fitnessstudios aus allen Nähten. Weswegen ich den Jänner tatsächlich auch als anstrengendsten Monat im Jahr empfinde. Doch es ist alles nur eine Frage der Zeit, denn schon gegen Ende Jänner, nimmt die Motivation der meisten wieder ab und die Fitnessstudios leeren sich langsam wieder.

Der Alltag kehrt wieder ein

Ein Grund warum Neujahrsvorsätze nicht wirklich nachhaltig sind, ist der Zeitpunkt, zu den man sie sich überlegt.

Meist sind es die Feiertage zwischen Weihnachten und Neujahr, die einen dazu bewegen, sich Ziele für das kommende Jahr zu setzen. Man hat frei, muss nicht arbeiten oder in die Uni gehen, man hat Zeit für sich und seine Lieben. Es gibt kaum einen Tag ohne großes Festtagsessen und Süßigkeiten. Um gegen das schlechte Gewissen, das man wegen den ganzen Kaloriensünden hat, anzukämpfen, nimmt man sich vor ab 1.Jänner nur mehr gesund und bewusst zu essen. Natürlich wird man auch regelmäßig Sport machen und wenn man schon dabei ist, wird man selbstverständlich auch endlich die anderen 5 Ziele umsetzten, die man sich schon seit Monaten vorgenommen hat.

Doch was dabei oft nicht bedacht wird ist, dass es nach den Feiertagen auch zurück in die Realität geht. Zurück zum Unistress und zur 40-Stunden-Arbeitswoche und schon zeigt sich das größte Problem: Die Vorsätze können im Alltag nur schwer umgesetzt werden.

Nicht auf ein neues Jahr warten um sich Ziele zu setzen

Neujahrsvorsätze sind Selbstbetrug. Nur einen einzigen Vorsatz wirklich die nächsten 365 Tage im Kopf zu behalten, ist eine echte Herausforderung, die unser alltägliches Leben nicht erleichtert. Außerdem ist es doch enttäuschend, wenn man am Ende des Jahres wieder feststellt, dass man sich an die letzten Jahresvorsätze nicht gehalten hat.

Wenn du eine Sache wirklich ändern willst und sie dir sehr am Herzen liegt, solltest du nicht auf den 1. Jänner warten, um zu versuchen sie umzusetzen. 

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Ich persönlich setze mir für jeden Monat kleine Ziele und schreibe sie in meinen Kalender. Am Ende des Monats sehe ich mir dann an, welche Ziele ich mit Leichtigkeit erreicht habe, welche nur schwer umzusetzen waren und für welche ich noch ein Monat länger brauche.

Kurzfristige Ziele setzen

Setzt euch immer kurzfristige Ziele, die ihr dann ohne Problem auch verlängern könnt.

Also, wenn du deinen Körper in Form bringen möchtest, dann steh JETZT auf und mach Sport! Schreib dir einen realistischen Monatsplan zusammen, der auch mit deinem Alltag in Einklang zu bringen ist.

Die große Pelz Diskussion

Ende November 2017 stand mein erster TV-Auftritt an. An der Seite von Martin Balluch habe ich die Position der Tierschützer einnehmen dürfen.

Leider wurde mir in dieser Runde wieder bewusst, wie viele Menschen doch noch naiv und schuldunbewusst durchs Leben gehen.

Pelz ist ein absolutes No-Go! Fairer bzw. artgerechter Pelz existiert nicht. Wie kann es denn artgerecht sein, einem Tier seinen natürlichen Lebensraum zu verwehren und es stattdessen in einen engen Käfig zu stecken um ihm anschließen – womöglich noch bei lebendigem Leib – die Haut abzuziehen?

Es ist weder ein Qualitätsmerkmal, noch gut fürs Image. Kunstfasern sind heutzutage in der Produktion schon viel teuerer als echter Pelz, weswegen oft echter Pelz als Kunstpelz verkauft wird. Also solltet ihr beim Kauf von Fake Fur auch genau darauf achten, auch wirklich Kunstpelz zu kaufen.

Wer die Diskussion nicht gesehen hat, kann sie gerne noch nachsehen!

Ich habe mich sehr über euer Feedback gefreut.

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Abnehmen ohne zu hungern

Abnehmen ohne zu hungern

Schon seit Jahrzehnten gibt es immer wieder neue Abnehmtrends und Diäten, die wahre Wunder versprechen und die Kilos purzeln lassen sollen.

Wie ich beobachten konnte, ist der neueste Trend, die Detox-Saft-Kur. Immer mehr Menschen, insbesondere Frauen, die sich einfach mehrere Tage ausschließlich von Säften ernähren und die sogenannten Detox-Saft-Kuren nicht zur Entschlackung ihres Körpers verwenden, sondern mit ihrer Hilfe innerhalb kürzester Zeit sehr viel Gewicht verlieren wollen. Mit anderen Worten: Sie hungern sich schlank.

Aber sind wir uns ehrlich – macht euch das wirklich Spaß und ist es das wert?

Ich persönlich empfinde das Gefühl von Hunger als äußerst unerträglich, deswegen werde ich auch recht anstrengend für meine Mitmenschen, wenn ich hungrig bin. Man könnte sagen, dass ich immer richtig „hangry“ werde (hungry + angry).

Also wird Abnehmen doch mit etwas total Negativem verbunden, wenn ich dauernd hungern muss und es einfach keinen Spaß machen kann, oder?

Generell frage ich mich, warum immer jeder abnehmen möchte? Ich denke, dass heutzutage mitunter der Hauptgrund, schlanke durchtrainierte Social-Media-Stars sind, dessen Idealbild man eben auch entsprechen möchte.

Doch bevor du dich dazu entschließt abzunehmen und das womöglich auch noch durch hungern, teste dich selbst und hinterfrage deine Beweggründe und deine Ziele.

Der Selbsttest

Zuerst stelle dir die Frage, warum du abnehmen willst. Ist es für deine Gesundheit erforderlich? Möchtest du in deiner Beweglichkeit weniger eingeschränkt sein oder hast du dich in letzter Zeit einfach gehen lassen und möchtest wieder dein altes Gewicht zurück haben? Dann ist das natürlich okay.

Hast du dich jedoch zu sehr von Instagram-Profilen, sprich von völlig durchtrainierten und schier perfekten Bloggern à la Tammy Hembrow inspirieren lassen, solltest du das Ganze noch einmal überdenken.

So schön die unterschiedlichen Feeds der Fitness- und Bikinistars auf Instagram sind, sie entsprechen nicht der Wahrheit.

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